Trends für Unternehmen
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Die wichtigsten Trends für Unternehmen

Soziale Medien haben sich mit den Jahren stark verändert und mit ihnen auch das Verhalten der Nutzer. Neue Funktionen, technologische Entwicklungen und gesellschaftliche Debatten haben die Plattformen stetig umgeformt. Wer im digitalen Marketing erfolgreich sein will, der muss verstehen, welche Dynamiken das Online Ökosystem prägen und wie Marken, Creator und Unternehmen diese Trends strategisch für sich nutzen können.

Trend 1: Video-Content dominiert weiter die Feeds

Videos bleiben auch 2026 das wichtigste Content-Format sein. Studien weisen darauf hin, dass ein Großteil der im Internet konsumierten Inhalte bereits heute ein Bewegtbild ist und der Anteil steigt stetig weiter. Die Nutzer reagieren schneller auf visuelle Impulse und Emotionen werden unmittelbar transportiert. Zudem lassen sich so auch komplexe Botschaften präziser vermitteln. Plattformen wie Instagram, TikTok oder YouTube sorgen für eine aktive Weiterentwicklung dieses Trends, indem sie Videoinhalte algorithmisch bevorzugen.

Die Popularität von Reels, Shorts und auch Stories zeigt, dass Marken nicht nur unterhalten, sondern gleichzeitig Informationen liefern müssen. Besonders kurze Videos, die schnell auf den Punkt kommen, behalten eine hohe Relevanz. Die Balance zwischen Authentizität und Professionalität bleibt die größte Herausforderung, damit Inhalte nicht gekünstelt wirken und dennoch qualitativ überzeugen.

Trend 2: Natürlichkeit als Gegengewicht zur Hochglanzwelt

Natürlichkeit als Gegengewicht zur Hochglanzwelt

Trotz visueller Dominanz entwickeln sich die Präferenzen der Online Community weiter in Richtung Echtheit. Die Zahl der Menschen, die auf Filter oder ausgefeilte Inszenierungen verzichten und lieber auf echte Momente setzen, spontane Videos hochladen und klare Botschaften vermitteln, steigt. Diese Form der neuen Offenheit wirkt in einer oft künstlich geprägten Social Media-Welt durchaus erfrischend.

Neben der natürlichen Darstellung gewinnen aber auch gesellschaftliche Themen weiterhin an Sichtbarkeit: Nachhaltigkeit, Gleichberechtigung, Umweltschutz oder auch Mental Health werden immer mehr zum selbstverständlichen Teil des Social Media-Alltags. Gleichzeitig steigt aber auch die Skepsis gegenüber den oberflächlichen Marketingstrategien. Scheinengagement wie Greenwashing kann man schnell entlarven – das kann natürlich für einen nachhaltigen Schaden sorgen. Wissensvermittlung hingegen erlebt einen regelrechten Aufschwung, weil die Nutzer immer häufiger Inhalte suchen, die ihnen einen tatsächlich Mehrwert bieten.

Trend 3: TikTok behauptet trotz Kontroversen seine Führungsrolle

Die Videoplattform TikTok gehört seit Jahren zu den sozialen Netzwerken, die besonders schnell wachsen. Besonders jüngere Zielgruppen nutzen die App Tag für Tag, um sich zu informieren, zu unterhalten oder sich kreativ auszudrücken.

Die Plattform ist aber politisch nicht ganz unumstritten – allen voran in den USA wird diskutiert. Zum Teil gab es dort schon Einschränkungen und Verbote, in Europa hingegen bleibt die App weiterhin verfügbar. Allerdings wurden aufgrund von Lizenzfragen zahlreiche Musikstücke vorübergehend entfernt. Marken müssen deshalb im Vorfeld überprüfen, ob TikTok zur eigenen Strategie passt und ob ihre Inhalte genügend Potenzial haben, dass sie in dieser schnelllebigen Umgebung bestehen können.

Trend 4: Reels setzen sich endgültig durch

Reels haben sich auf TikTok sowie auf Instagram längst als bevorzugtes Videoformat etabliert. Sie ermöglichen es, komplexe Inhalte in extrem kurzer Form darzustellen. Sei es in Challenges, Anleitungen oder kreativen Konzepten. Immer mehr Unternehmen setzen verstärkt auf diese Clips, weil sie sich gut für organische Reichweite eignen und sich innerhalb kürzester Zeit problemlos verbreiten können.

Im Gegenzug verlieren GIFs aber deutlich an Relevanz. Die bewegten Mini-Bilder, einst einmal der feste Bestandteil digitaler Kommunikation, tauchen nur noch vereinzelt auf.

Trend 5: Mikro-Influencer gewinnen weiter an Bedeutung

Mikro-Influencer gewinnen weiter an Bedeutung

Unternehmen wenden sich immer häufiger von großen Influencern ab und richten ihren Blick auf kleinere Creator, die sich innerhalb ihrer Community ein hohes Maß an Vertrauen erarbeiten konnten. Diese Mikro-Influencer verfügen zwar über deutlich weniger Follower als die großen Namen, können aber eine authentische Kommunikation bieten. Ihre Empfehlungen wirken nämlich organischer und weniger werblich – für Marken ist das ein klarer Vorteil. Wer also ein neues Online Casino vorstellen will, wird wohl auf einen Mikro-Influencer setzen. Eine Liste, welche Anbieter neu und empfehlenswert sind: https://www.pokerfirma.com/online-casinos/neu. Hier kann man sich bereits eigenständig auf die Suche nach der besten Plattform für einen selbst begeben.

Die enge Bindung zwischen Mikro-Influencern und ihrer Zielgruppe sorgt letztlich auch dafür, dass die Kooperationen in der Regel besser wahrgenommen werden. Unternehmen profitieren von höheren Engagement-Raten und können ihre Botschaften präziser platzieren.

Trend 6: User Generated-Content als wertvollste Ressource für Marken

Die klassischen Marketingmodelle verlieren immer mehr an Strahlkraft, während hingegen Inhalte, die Nutzer generiert haben, an Bedeutung gewinnen. Sogenannter User Generated-Content stärkt nicht nur die Bindung zwischen der Marke und der Community, sondern wirkt auch glaubwürdiger als herkömmliche Werbekampagnen. Die Nutzer können Inhalte aktiv mitgestalten, indem sie an Challenges, Wettbewerben oder Kommentaraktionen teilnehmen.

Trend 7: Künstliche Intelligenz hat den Social Media-Alltag revolutioniert

Künstliche Intelligenz wird auch in Zukunft weiterhin maßgeblich beeinflussen, wie Inhalte entstehen und konsumiert werden. Automatische Texterstellung, personalisierte Empfehlungen, KI-gestützte Filter oder Chatbots gehören inzwischen zum Standard vieler Plattformen. Gleichzeitig rücken Virtual Reality und Augmented Reality durch verbesserte Netzstandards wie 5G stärker in den Fokus. So können immersive Kampagnen immer schneller und einfacher umgesetzt werden.

Besonders Filter-Apps und KI-gestützte Features für Bilder und Videos werden populärer. Marken können damit nicht nur kreative Konzepte umsetzen, sondern auch effizienter planen, produzieren und letztlich auswerten.

Trend 8: LinkedIn wird persönlicher

Die Plattform LinkedIn hat sich über die Jahre vom reinen Karriere- und Recruiting-Netzwerk entfernt und wird immer persönlicher. Immer mehr Nutzer teilen persönliche Erfahrungen, reflektieren Rückschläge, berichten über mentale Gesundheit oder äußern Kritik an den verschiedenen Arbeitskulturen. Durch diese neue Offenheit sorgt LinkedIn für mehr Authentizität und rückt soziale Themen stärker in das Rampenlicht.

Trend 9: Brand-Accounts zeigen Haltung

Unternehmen nutzen ihre eigenen Social Media-Profile, damit sie gesellschaftliche Verantwortung sichtbar machen können. Marken, die sich transparent zu Themen wie Nachhaltigkeit, Diversität oder sozialem Engagement äußern, stärken nicht nur ihre Glaubwürdigkeit, sondern schaffen auch Nähe zur Community.

Dabei spielen die Mitarbeiter eine immer größer werdende Rolle. Sie treten als Multiplikatoren auf und verleihen den Unternehmen ein menschliches Gesicht. Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass Nutzer authentischen Stimmen mehr vertrauen als Aussagen von Führungskräften.

Trend 10: Corporate Influencer werden zentral für die Employer Brand

Corporate Influencer gehen einen wichtigen Schritt über klassische Markenbotschafter hinaus. Mitarbeiter, die aus eigenem Antrieb über ihren Arbeitsalltag berichten, sorgen dafür, dass das Employer Branding in hohem Maße steigt. Sie geben Einblicke hinter die Kulissen, beantworten Fragen und zeigen, wie die Unternehmenskultur tatsächlich gelebt wird.

Eine kosteneffiziente Form der Unterhaltung, die auch durch ihre Glaubwürdigkeit überzeugt. sondern überzeugt. Unternehmen, die Corporate Influencer strategisch fördern, gewinnen so im Idealfall neue Talente sowie auch das Vertrauen in die bestehende Belegschaft.

Trend 11: Der Fokus auf Kurzlebigkeit bleibt bestehen

Der Fokus auf Kurzlebigkeit bleibt bestehen

Story-Formate sind seit einigen Jahren ein integraler Bestandteil sozialer Medien – und bleiben wohl auch im Jahr 2026 unverzichtbar. Inhalte, die nur für kurze Zeit sichtbar sind, erzeugen einen besonderen Reiz. Das deshalb, weil sie exklusiv wirken. Die Angst, dass man hier etwas verpasst, animiert dazu, dass regelmäßig die App aufgerufen wird.

Trend 12: Reale Momentaufnahmen durch BeReal & Co.

Apps wie BeReal setzen auf spontane Momentaufnahmen, die ohne große Vorbereitung entstehen können. Die Kombination aus Front- und Rückkamera vermittelt unmittelbare Authentizität und unterscheidet sich deutlich von den kuratierten Feeds der großen Plattformen.

Diese Entwicklung verdeutlicht, dass viele Menschen eine Alternative zu den offen inszenierten Inhalten suchen. Die Nachfrage nach Echtheit ist groß und BeReal bedient genau dieses Bedürfnis, indem es Zufälligkeit und Unmittelbarkeit in den Mittelpunkt stellt.

Trend 13: Voice Overs und Originalsound prägen das Content Design

In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Unklarheiten darüber, welche Musik man in sozialen Netzwerken nutzen darf. Heute sind viele dieser Fragen rechtlich geklärt. Gleichzeitig haben sich die Voice Overs zu einem starken Trend entwickelt. Dabei wird visuelles Material mit einer erklärenden Stimme unterlegt, die dann den Inhalt präziser und persönlicher vermittelt.

Der Originalsound bleibt aber weiterhin relevant. Vor allem bei Dialogen oder Situationen, in denen authentische Atmosphäre zentral ist.

Trend 14: Spezialisierung bringt Sichtbarkeit

Viele Creator haben ihre Anfänge mit sehr breit gefächerten Themen gemacht – man wusste nicht, wohin man gehen will. Inzwischen zeigt sich jedoch, dass spezialisierte Accounts erfolgreicher sind. Fitness, Ernährung, Reisen, Literatur oder Kunst – für jedes Interessengebiet gibt es eigene Communities. Je klarer das Profil am Ende ist, desto höher ist das Vertrauen der Follower und desto attraktiver werden die Influencer für Kooperationen.

Sponsoren bevorzugen nämlich in der Regel immer Profile, die eine eindeutige Zielgruppe ansprechen und dadurch auch fundiertes Wissen vermitteln.

Trend 15: POV-Trends und längere Captions steigern Interaktion

POV-Videos bleiben ein starkes Narrativ, weil sie bestimmte Alltagssituationen aus einer subjektiven Perspektive nachstellen. Dadurch fühlen sich die Zuschauer wesentlich stärker in die Geschichte eingebunden. Vor allem humorvolle Clips oder kurze Szenen aus dem Alltag funktionieren hier sehr gut.

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