Tech-Stack Gründerteam
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Start-up im ersten Jahr: Tech-Stack, den ein Gründerteam wirklich braucht

Insbesondere das erste Jahr kann für Start-ups zur wahren Herausforderung werden. Geschäftsmodell, Prozesse und Kommunikationswege befinden sich nämlich noch im Aufbau, während das Gründerteam versucht, die Kosten so gut wie möglich zu managen. Mit dem passenden Tech-Stack gelingt aber selbst diese Aufgabe deutlich leichter. Dieser Artikel stellt einige der wichtigsten Tools und Technologien vor, auf die ein Start-up im ersten Gründungsjahr auf keinen Fall verzichten sollte.

Kollaborationsplattform für Projekte und Zusammenarbeit

Kollaborationsplattform für Projekte und Zusammenarbeit

Eine klare Verteilung aller Aufgaben, kurze Kommunikationswege und eine transparente Statuserfassung sind in der Gründungsphase unglaublich wichtig. Genau hier sind moderne Kollaborationsplattformen die perfekte Lösung. Sie bieten Zeitleisten-, Board- und Listenansichten, eine starke Automatisierung und können mittlerweile die schnelle Berichterstattung unterstützen. Das erleichtert das sonst lästige Reporting.

Große Unternehmen setzen oft auf umfassende Lösungen wie Microsoft Teams oder Google Workspace, die sich in die Office-Suite integrieren lassen. Kleinere Start-ups können jedoch von agileren Lösungen profitieren. So gewinnen Plattformen wie Asana, Trello und Slack zunehmend an Beliebtheit, weil sie sich auf bestimmte Bereiche spezialisieren.

CRM zum Managen aller neuen Kundenbeziehungen

Ohne die effiziente Verwaltung aller Kunden kann am Ende kaum ein Unternehmen erfolgreich sein. Eine effiziente Kundenakquise ist allen voran in der Start-up-Phase besonders wichtig. Auch hierfür gibt es Tools, die mit praktischen Funktionen überzeugen: Kontaktverwaltung, E-Mail-Integration und -Nachverfolgung sowie Pipeline-Management. So kann das Vertriebsteam sich auf das Wesentliche konzentrieren und mehr neue Kunden an Land ziehen.

Salesforce, Hubspot und Zoho sind starke Allrounder und bei Unternehmen aller Größen ausgesprochen beliebt. Dank der flexiblen Pakete lassen sich die Angebote nämlich auch auf kleine Start-ups perfekt zuschneiden. Alternativen wie Pipedrive und weclapp sind ebenfalls eine Betrachtung wert, da sie auf einfache Workflows und Cloud-Integration setzen.

Österreich-konforme Cloud-Buchhaltungssoftware

Viele Gründungsteams vernachlässigen am Anfang das Thema Buchhaltung, um dann am Ende eines Geschäftsjahres in Panik zu verfallen. Wer jedoch von Anfang an auf das richtige Tool zur Buchhaltung setzt, spart sich später viel Arbeit. Zu den wichtigsten Funktionen zählen Rechnungsstellung, Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung sowie die Ausgabenverwaltung. Für ein Start-up kann eine Cloud-Lösung vorteilhaft sein, um die Kosten niedrig zu halten.

Zu den beliebtesten Anbietern gehören ProSaldo, SevDesk und FreeFinance, weitere Alternativen lassen sich ebenfalls sehr einfach finden. Bei der Wahl ist aber unbedingt darauf zu achten, dass es eine Schnittstelle zu FinanzOnline gibt und die Archivierung aller Belege DSGVO-konform erfolgt. Sonst kann es später zu hohen Zusatzaufwänden kommen.

Security Suite und VPN steigern die Sicherheit

Security Suite und VPN steigern die Sicherheit

Während früher vor allem Konzerne im Visier von Hackern standen, sind heute zunehmend KMU und Start-ups von den Angriffen betroffen. Deswegen ist eine Security Suite samt Firewall, Antivirus-Scanner und zusätzlichem Browserschutz oft eine notwendige Voraussetzung. Produkte wie Acronis Cyber Protect, und ESET Protect Advanced bieten guten Schutz, doch auch der Defender for Business von Microsoft ist eine Option.

Darüber hinaus sollte ein Start-up allen Mitarbeitern eine VPN-Lösung bereitstellen, um die Sicherheit beim Remote Zugriff zu erhöhen und die Privatsphäre zu stärken. Ein weiterer Pluspunkt: Mitarbeiter im Ausland können sich mit einem VPN in Österreich verbinden, um alle Dienste so zu nutzen, als seien sie im Land. Das schafft mehr Flexibilität.

Messaging- und Video-Konferenz-Tools für den Alltag

Remote Work bestimmt in vielen Start-ups die Gründungsphase. So lassen sich Teams schneller zusammenstellen und hohe Kosten einsparen. Damit aber nach wie vor eine direkte Kommunikation schnell und effizient gelingt, sind Messaging- und Video-Konferenz-Tools unabdingbar. Messenger-Apps eignen sich meist besser für die direkte Kommunikation als E-Mails, während Video-Calls und -Konferenzen alle Mitarbeiter zusammenbringen.

Einige der zuvor genannten Kollaborationsplattformen bieten praktischerweise auch Messaging- und Video-Funktionen an, so zum Beispiel Microsoft Teams und Slack. Doch auch etablierte Lösungen, darunter Cisco Webex, überzeugen mit vielen starken Funktionen. Wer es hingegen etwas schlanker mag, kann auch zu Zoom oder Teamviewer greifen.

Wichtig: Eigene Anforderungen berücksichtigen

Es gibt in jedem Bereich eine Handvoll passender Tools, die die Produktivität im Start-up erhöhen können. Grundsätzlich erfüllen sie auch alle ihren Zweck, im Detail kann es aber dennoch Unterschiede geben. Deswegen ist es wichtig, alle Anforderungen und Prozesse bei der Wahl des richtigen Tools zu berücksichtigen – so vermeidet man kostspielige Fehler.

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